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Grüner Wasserstoff für Erfurt

Für Erfurt wird das saubere und am häufigsten vorkommende chemische Element Wasserstoff an Bedeutung gewinnen. Als eines der sogenannten „Grünen Gase“, wird dieser Wasserstoff unter der Verwendung von erneuerbaren Energien hergestellt und kann fossile Brennstoffe mit ihren CO2-Emissionen langfristig ersetzen. 

Deutschland schafft mit der Nationalen Wasserstoffstrategie einen einheitlichen Handlungsrahmen für die künftige Erzeugung, den Transport, die Nutzung und Weiterverwendung von Wasserstoff.

Im Rahmen der Umsetzung des Gasnetztransformationsplans sollen die potenziellen Wasserstoffbedarfe ermittelt werden. Interessenten können sie über diese Onlineumfrage melden.

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Die Stadtwerke Töchter SWE Netz GmbH und SWE Energie GmbH  wollen die Wasserstoffwirtschaft in der Landeshauptstadt vorantreiben und beteiligen sich an der bedeutensten Wasserstoff-Initiative Thüringens TH2ECO.

So kann sich die SWE Netz GmbH die Versorgung mit Wasserstoff im Erfurter Norden vorstellen

Für die künftige Versorgung mit grünem Wasserstoff wird vordergründig die bestehenden Infrastruktur der SWE Netz GmbH verwendet. Diese und weitere Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert der folgenden Erklärfilm

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Als grüne Gase gelten alle gasförmigen Energieträger, bei deren Verbrennung nicht mehr CO2 freigesetzt wird, als zuvor der Atmosphäre entnommen wurde. Sie gelten damit als klimaneutral. Diese grünen Gase werden alle in einer Beschaffenheit hergestellt und aufbereitet, sodass Sie die Anforderungen einer öffentlichen Gasversorgung erfüllen (2. und 5. Gasfamilie gem. DVGW G 260) und im Erfurter Gasverteilnetz zum Einsatz kommen können.
 
In der Regel werden folgende Arten unterschieden:

- Grüner Wasserstoff wird mittels regenerativ erzeugten Strom (Wind, Sonne etc.)  in einem Elektrolyseur hergestellt.
- Biogas ist ein methanreiches Gas, welches durch den natürlichen Abbauprozess bzw. Vergärung von organischem Material (Energiepflanzen, Gülle, Grünschnitt etc.) entstanden ist.
- Biomethan ist ein Gemisch  aus grünem Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid, welcher aus einem Industrieprozess abgespalten wurde. Bei diesem Reformationsprozess wird regenerativ erzeugter Strom verwendet. Dieser Prozess ermöglicht durch den enthalten Abspaltungsprozess negative CO2-Emissionen.

Wasserstoff-Kernnetz: Die Landeshauptstadt liegt direkt an der geplanten 8.500 km langen nationalen Wasserstoffleitung

Photovoltaik und Wasserelektrolyse auf dem Deponiegelände: Zukünftig soll eine Wasserstofftankstelle mit eigenen erzeugten grünen Wassserstoff einen Teil der Fahrzeugflott der SWE Stadtwirtschaft mit CO2  freien Kraftstoff versorgen. 

TH2ECO Projekt: Im Thüringer Becken wird mittels Wind, Photovoltaik und Wasserelektrolyse grünen Wasserstoff erzeugt und via Gasleitung nach Erfurt transportiert

Wasserstoff ist im Vergleich zu fossilen Energieträgern verhältnismäßig einfach herstell-, transportier- und lieferbar. Er lässt sich ohne CO2-Emissionen produzieren und ist damit eine saubere, klimaneutrale Energiequelle. Wasserstoff spielt künftig eine wesentliche Rolle, um die als oberstes Ziel gesetzte Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 zu erreichen. Darüberhinaus ist Wasserstoff, anders als Strom, sehr gut speicherbar.

Mit grünem Wasserstoff aus regionalen erneuerbaren Energien sollen die Fokus-Sektoren Verkehr und Wärme CO2-neutral werden und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Thüringer Klimaziele leisten. Durch den Ausbau regionaler Erzeugungskapazitäten für Strom und Wasserstoff steigert Thüringen die Unabhängigkeit von Energieimporten und gewährleistet somit langfristig eine Stabilisierung der Energiepreise.

Wenden Sie sich gern an netz@stadtwerke-erfurt.de.