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Geschichte

EVAG-Chronik - über 130 Jahre Verkehrsgeschichte in Erfurt

Die EVAG besitzt, genau wie die Stadt Erfurt selbst, eine interessante und spannende Geschichte. Die wichtigsten historischen Ereignisse von der Inbetriebnahme der Pferdebahn bis heute haben wir für Sie übersichtlich aufbereitet.

1883 bis 1945: Von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg

1883

Am 13. Mai wird unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Erfurter Pferdebahn in Betrieb genommen. Die 5 km lange "Rote Linie" verbindet den Johannesplatz mit der Gaststätte Flora und die 2,4 km lange "Grüne Linie" den Anger über den Hirschgarten/ Löberstraße mit dem Schießhaus. In der heutigen Magdeburger Allee entsteht das 1.Depot des Unternehmens.

1884
 
in Erfurt beginnt das Zeitalter der elektrischen Straßenbahn. Gründung der Erfurter Straßenbahn AG.

1898

Am 28. Dezember geht mit der zwischen Brühler Straße - Marktstraße - Bahnhof - Steigerstraße verkehrenden "Gelben Linie" die 3. Linie in Betrieb. Aus insgesamt 14,7 km Straßenbahngleisen rollen zu dieser Zeit 42 Triebwagen und 15 Anhänger.

Eingleisige Verbindung zwischen Hirschgarten über Eichenstraße/  Lange Brücke/ Kettenstraße zum Domplatz (bis 1939 im Linienverkehr befahren)

1904

Die "Blaue Linie" verkehrt von der Gothaer Straße über Anger und Trommsdorfstraße bis zur Weimarischen Straße.

1912

Mit dem zweigleisigen Ausbau der vorhandenen Strecken beginnt eine neue Epoche. Zwei Jahre später werden die bis dahin in den Bahnen üblichen gläsernen Zahlkästen durch Schaffner abgelöst.

1920

Die Stadt erwirbt die Aktienmehrheit der Erfurter Elektrischen Straßenbahn AG.

1925

Um einige abseits gelegene Stadtteile dem Verkehr zu erschließen, Erfurt zählt 135.000 Einwohner, kauft die Erfurter Elektrische Straßenbahn AG am 1. Oktober zwei hiesige Busunternehmen auf und richtet drei Omnibuslinien ein. Sechs Fahrzeuge verkehren fortan auf den Linien Anger-Neudaberstedt, Anger-Neuer Schlachthof und Hauptbahnhof-Nord-Park.

1927

Das Erfurter Verkehrsunternehmen steigt in den Geschäftsbereich Gesellschaftsreisen ein. Sommerliche Fahrten zum Thüringer Wald, zum Harz, entlang des Rheins, in die Schweiz und nach Tirol erfreuen sich regen Interesses.

1929

Baustart für das 2. Depot in der Nordhäuser Straße. Die Straßenbahnlinien erhielten Ziffern an Stelle der bis dahin verwendeten Farbenkennung.

1930

Für die Omnibusabteilung des Unternehmens wird es das Jahr der bis dahin größten Ausdehnung. Durch Zukäufe von Konzessionen samt den zugehörigen Bussen fahren jetzt 30 Omnibusse auf 16 Linien mit einer einfachen Länge von 136 km.

1934

Mit Eröffnung der "Friedhofslinie" der Straßenbahn am 20. Juni, 12 Uhr, werden die beiden Omnibuslinien zum Hauptfriedhof eingestellt. Eine große Reichs-Ausstellung beschert dem Unternehmen jedoch eine sprunghaft ansteigende Fahrgastfrequenz.

1938

Umbenennung in Erfurter Verkehrs AG

1944

Im vorletzten Kriegsjahr muss der Fahrbetrieb wegen Fliegeralarms annähernd 200-mal unterbrochen werden. Um möglichen Schäden vorzubeugen, werden die Bahnen nicht mehr in die Depots gefahren, sondern an den Endhaltestellen abgestellt.

1945

Schon drei Wochen nach Ende des 2. Weltkrieges rollen wieder die ersten Straßenbahnen durch Erfurts Straßen und am 19. Juli fahren auch wieder die ersten Busse der Erfurter Verkehrs AG.

1948 bis 1989: Nachkriegszeit und Deutsche Demokratische Republik

1948

Am 26. Februar hat der abgasfreie Obus-Betrieb auf der Linie Anger-Neudaberstedt Premiere. Beginn des Interzonenverkehrs nach Fulda, Wetzlar und Coburg.

1949

Ab dem 30. Mai wird die gesamte Linie Anger- Melchendorf mit Obussen befahren.

1951

Am 30. April Eröffnung der Obusstrecke Anger- Hochheim Umbenennung in VEB (K) Erfurter Verkehrsbetriebe.

1953

Am 17. Juni wird auch in Erfurt der Ausnahmezustand verhängt. Das bringt nicht nur Einschränkungen für diesen Tag. In der Folge wird - bedingt durch die politische Entwicklung - der so genannte Interzonenverkehr mit Omnibus eingestellt. Dem Verkehrsbetrieb geht damit eine Quelle für die Beschaffung von Ersatzteilen und Material verloren.

1960

Der Omnibus-Bahnhof nahe dem Erfurter Hauptbahnhof wird im zweiten Bauabschnitt fertig. Beleuchtete Bussteigsäulen mit Lautsprecher-Wechselsprechanlagen zum Dispatcher runden das großstädtisch anmutende Bild ab. Im Hinblick auf die Eröffnung der Internationalen Gartenbauausstellung (iga) auf dem Gelände der Cyriaksburg entsteht - auf 1,3 km Länge im eigenen Gleisbett - die bis zum iga-Haupteingang führende Straßenbahnlinie 2. Ein Büssing- Gelenkbus wird erstmalig auf der Strecke Domplatz- Gispersleben eingesetzt.

1963

Stillegung des Streckenabschnittes Dalbergsweg- Hochheimer Straße. Einsatztest für den ersten Ikarus- Gelenkbus.

1967

Der Obus fährt durch die gesamte Oststadt bis zur Ringelberg- Siedlung (Ringelbergtreppe)

1967/1968

Am 15. Juni feiert die "Bäderlinie Erfurt-Insel Usedom" ihr 10-jähriges Bestehen. Von Mitte Juni bis Mitte September verkehrt täglich ein bequemer Schlafsesselbus von Erfurt nach Karlshagen/Usedom. In knapp 12-stündiger Nachtfahrt ist die Insel erreicht.

1970

Einstellung der Obuslinie Anger- Daberstedt, Ersatz durch Dieselbusbetrieb

1972

Einstellung des Obusbetriebes nach Melchendorf

1973

Stilllegung des Streckenabschnittes Hauptbahnhof- Breitscheidstraße

1974

Im September kommen statt der Zahlboxen in Bussen und Straßenbahnen manuell zu betätigende Loch-Entwerter zum Einsatz. Die überdimensioniert wachsenden Wohngebiete am Rande der Stadt führen zu einer Vervierfachung der Bus-Beförderungsleistungen zwischen den Jahren 1970 und 1975. Verlängerung der Linie 3 von der Donaustraße bis ins Rieth. Der Betrieb mit Oberleitungsbussen wird zugunsten des flexibleren Kraftomnibusses wieder eingestellt.

1978

Zu Beginn des Jahres verbessern sich die Möglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs für die Bewohner des Neubaugebietes Nordhäuser Straße erheblich. Die Straßenbahnlinie 3 wird bis an den südlichen Ortsrand von Gispersleben verlängert. Im Straßenbahn-Betrieb ist das Zeitalter der Tatra-Bahnen angebrochen. Bau einer Gleisverbindung von der Lutherstraße über Melanchthonstraße/ Gorkistraße zur Brühler Straße, Stilllegung des Streckenabschnittes durch die Domstraße/ Brühler Straße

1983

Verlängerung der Linie 3 von der Kranichfelder Straße bis nach Melchendorf

1985

In diesem Jahr fährt jeder Erfurter im Durchschnitt 750-mal mit einer Straßenbahn oder einem Stadtbus. Insgesamt werden 161,3 Millionen Fahrgäste gezählt. Um den billigen Einheitstarif von 12 Pfennigen je Fahrt zu sichern, müssen rund 33,5 Millionen Mark Subventionsgelder aufgebracht werden.

Das Wohngebiet Wiesenhügel wird an die Straßenbahn angeschlossen.

1987

Die Verlängerung der Linie 3 bis Windischholzhausen/XFAB geht in Betrieb (Pendelzug).

1988

Es wird mit dem Neubau der Straßenbahnstrecke zum Roten Berg begonnen. Auffälligstes Bauwerk des Gesamtvorhabens ist die Überbrückung der Gleise der Reichsbahn am Nordbahnhof. Am südöstlichen Stadtrand Erfurts erfolgt der 1.Spatenstich für den künftigen Hauptsitz des Unternehmens.

1990 bis 2000: Wendezeit und Neuanfang

1990

Am 1. April wird der VEB (K) Erfurter Verkehrsbetriebe (EVB) in die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) umgewandelt. Die Straßenbahn-Neubaustrecke zum Roten Berg erreicht den Nahverkehrsknoten Grubenstraße.Die letzten 20 KT4D (von insgesamt 155 Wagen) aus Prag werden geliefert.

1991

Die ersten sieben Niederflur-Stadtbusse von Mercedes-Benz werden in Dienst gestellt. Sie markieren den Beginn eines neuen Erfurter Nahverkehrskonzeptes.

1992

Der umfangreichste Fahrplanwechsel der Nachkriegszeit tritt in Kraft. Die wichtigsten Neuerungen mit der Fertigstellung der Straßenbahnlinie 6 zum Roten Berg: Anpassung der Stadtbuslinien an das Straßenbahnnetz, Integration der Regionalbuslinien in den Stadtverkehr und Neuordnung der Buslinienbezeichnung.

1994

Die ersten Niederflur-Straßenbahnen rollen durch Erfurt. Beginnend mit der seit 1990 laufenden kontinuierlichen Gleiserneuerung wurden die Gleise, Weichensteuerungen und Haltestellen auf diese neuen Bahnen vorbereitet. Am Urbicher Kreuz wird die Betriebswerkstatt für die Straßenbahn fertig.

1996

Die EVAG wird in die Stadtwerke Erfurt GmbH eingegliedert - ein Schritt, der die finanzielle und strategische Sicherheit stärkt. Im Stadtrat wird das Programm "Ausbau der Erfurter Straßenbahn zur Stadtbahn" einstimmig beschlossen.

1997

Mit der Inbetriebnahme der Buswerkstätten Am Urbicher Kreuz wird der geschichtsträchtige Betriebshof in der Magdeburger Allee aufgegeben. Die Leitstelle der EVAG zieht vom Busbahnhof in den Betriebshof Am Urbicher Kreuz. Am 14. Oktober wird das Jubiläum "75 Jahre Busverkehr in Erfurt" gefeiert. Die Stadtbahnlinie 2 rollt seit dem 27. Mai 2000 bis in das neue Wohngebiet am Ringelberg.

2001 bis 2011: Stark für Erfurt im Verbund

2001

Am 18. August geht die 1,6 km lange Stadtbahnstrecke zur Messe in Betrieb, am 23. November die 1,1 km lange Strecke durch das Brühl. Das Stadtbahnnetz wird neu geordnet. Der 100. Gasbus in Thüringen wird an die EVAG übergeben und insgesamt 12 neue Erdgasbusse in den Linienbetrieb überführt.

2002

Am 28. Juni wird der neue Busbahnhof übergeben, am 13. Dezember der sanierte Bauabschnitt südliche Bahnhofstraße.

2003

Anlässlich des Jubiläums "120 Jahre Nahverkehr in Erfurt" lädt die EVAG zu einem Tag der offenen Tür am 17. Mai auf dem Betriebsgelände Am Urbicher Kreuz ein. Nach Baubeginn der Stadtbahnstrecke nach Bindersleben geht die umgebaute Haltestelle direkt vor dem Haupteingang des Hauptfriedhofs in Betrieb.

2004

Die EVAG garantiert die Beförderung, Anschlüsse von 21- 04 Uhr und Informationen zu Verkehrs- und Tarifangebot. Der Katerexpress, eine historische Straßenbahn umgebaut zum Feiern und Genießen, geht erstmalig auf Tour.

2005

Die Stadtbahnlinie 4 wird vom Hauptfriedhof nach Bindersleben verlängert und der erste von 12 neuen 30m-"Combinos" geht in Betrieb. Die EVAG ist Gastgeber der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

111 Jahre elektrische Straßenbahn - die EVAG lädt zu einer spannenden Zeitreise in das Einkaufscenter ANGER 1 ein - mit einer interessanten Dauerausstellung und abwechslungsreichen Aktionstagen.

2006

Der Verbundtarif Mittelthüringen (VMT) wird eingeführt und das neue EVAG-Center am Anger  im Herzen der Stadt eröffnet.

2007

Die vorerst letzte Stadtbahn-Neubaustrecke wird mit dem Lückenschluss zwischen Rieth und Salinenstraße in Betrieb genommen. Die Haltestelle Rieth ist ein moderner Verknüpfungspunkt zwischen Stadtbahn- und Buslinien. Die Querverbindung ermöglicht die Einführung vom Erfurt City Takt.

2008

Zum 1. April wächst der Verbundtarif Mittelthüringen - rund um die Landeshauptstadt Erfurt werden weitere Ortschaften in den VMT integriert und die ehemaligen EVAG-Tarifzonen ROT / BLAU durch Verbundtarifzonen abgelöst.

Die EVAG heute

2012

Mit neuen Beratungs- und Mobilitätsangeboten startet das EVAG-Center am Anger am Samstag, dem 15. September, als EVAG-Mobilitätszentrum am Anger neu. Beraten wird zu individuellen Mobilitätslösungen, beispielsweise zu Angeboten der SWE Parkhäuser und Partnern wie teilAuto und BerlinLinienBus sowie zum Zeitkarten-Abonnement oder Jobticket.

2013

Anlässlich des Jubiläums "130 Jahre Nahverkehr in Erfurt" lädt die EVAG zu einem Tag der offenen Tür am 28. September auf dem Betriebsgelände Am Urbicher Kreuz ein.

2014

In den Stadtbahnen und Bussen kann kontaktlos mit der Funktion girogo bezahlt werden.

Mehr Orientierung im Erfurter Nahverkehr bietet die neue EVAG-App. Sie zeigt an, wann die nächste Stadtbahn oder der nächste Bus fahren und wo sich Haltestellen in der Nähe befinden.

2015

Am 27. Mai wurde der neue Verknüpfungspunkt am Urbicher Kreuz eröffnet, um eine optimale Umsteigemöglichkeit für die Fahrgäste und eine zusätzliche Wendemöglichkeit für Busse zu schaffen. Die neuen Bahnsteige für Bus und Stadtbahn sind barrierefrei gestaltet.

Mehr Tempo, mehr Service - der Weg zum Erfurt City Takt

Ein ganz besonderer Abschnitt innerhalb der Historie der EVAG ist die Entwicklung von der Straßenbahn zur Stadtbahn und die damit verbundenen Umbauarbeiten, welche sich von 1997 bis 2007 durch ganz Erfurt zogen.

Hintergrund

"Ausbau der Erfurter Straßenbahn zur Stadtbahn": Unter dieser Projektbezeichnung startete im Jahr 1997 mit dem Umbau der Angerkreuzung das umfangreichste Bauprojekt in der Geschichte des Erfurter Personennahverkehrs. Innerhalb von 10 Jahren wurden 5 Neubaustrecken realisiert und ein Großteil des Bestandsnetzes auf Stadtbahnniveau gebracht. Fahrzeuge, Werkstätten und sonstige Infrastruktureinrichtungen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und schaffen die Voraussetzungen für ein attraktives und effizientes Nahverkehrsangebot in der Thüringer Landeshauptstadt.

Der Stadtbahnbau war und ist noch immer ein Initiator für vielfältige Investitionen aus öffentlicher und privater Hand, welche das Stadtbild insbesondere entlang der Neubaustrecken positiv verändern.
Für die besonders gelungene Integration der Nahverkehrsanlagen in das städtische Umfeld, erhielt die Stadt im Jahr 2000 eine Auszeichnung der Europäischen Union. Das Erfurter Stadtbahnprojekt wurde mit GVFG-Mitteln des Bundes und des Freistaates Thüringen gefördert, die Höhe der Gesamtinvestitionen beträgt ca. 120 Mio. Euro. Mit der Streckenfreigabe für die Querverbindung zwischen der Magdeburger Allee und dem Rieth wurde das Stadtbahnneubauprogramm vorerst abgeschlossen.

Es bestehen jedoch Optionen für Verlängerungen nach Schmira und nach Bindersleben-West, deren zeitliche Umsetzung gegenwärtig nicht einordenbar ist.

Eine Übersichtskarte der Bauabschnitte finden Sie hier (Pdf, 312 KB).

1. Trasse Anger - Ringelberg

Planfeststellungsabschlus

25.08.1998

Inbetriebnahme

27.05.2000

Bauzeit

03/1997 - 05/2000

Streckenlänge

10.285 m Einfachgleis

Haltestellen

Krämpfertor - Leipziger Platz - Hanseplatz/FH - Greifswalder Str. - Krämpfer Gärten - Bautzener Weg - M.-Breuer-Ring - Wagenfeldstr. - Ringelberg

Lichtsignalanlagen (LSA)

13 (alle mit ÖPNV- Beeinflussung)

Fahrleitung

Kettenfahrwerksleitung und feste Einfachfahrleitung

Bahnstromunterwerke

FUW 13 Hallesche Str. FUW 14 Bautzener Weg FUW 15 Ringelberg

Entwurfsgeschwindigkeit

= 70 km/h

größte Längsneigung

S = 60

kleinster Radius

Rmin = 26,50 m

Besonderheiten

Streckenabschnitte am Anger sowie im Wohngebiet Ringelberg konnten wegen bestehendem Baurecht zeitlich vorgezogen werden. Städtebauliche Gestaltung im Erfurter Gründerzeitviertel in Kooperation mit dem EU-Projekt URBAN.

2. Trasse egapark - Messe

Planfeststellungsabschluss

31.07.2000

Inbetriebnahme

18.08.2001

Bauzeit

02/2000 - 08/2001

Streckenlänge

3.576 m Einfachgleis

Haltestellen

egapark (Umbau) - mdr/Kinderkanal - Messe - P+R-Platz Messe

Lichtsignalanlagen (LSA)

6 (alle mit ÖPNV- Beeinflussung)

Fahrleitung

Kettenwerkfahrleitung und nachgespannte Einfachfahrleitung

Bahnstromunterwerke

FUW 17 P+R- Messe

Entwurfsgeschwindigkeit

= 70 km/h

größte Längsneigung

S = 54

kleinster Radius

Rmin = 30 m

Besonderheiten

Endstelle P+R - Messe ist Verknüpfungspunkt mit der Buslinie nach Kleinrettbach. Schleifeninnenfläche besitzt 73 PKW- und 5 Reisebusparkplätze. Streckenverlängerung nach Schmira bleibt als Option bestehen. Fahrstuhl als Angebot für mobilitätsbehinderte Menschen an der Haltestelle egapark. Haltestelle Messe besitzt zwei Abfahrtsbahnsteige, um bei Großveranstaltungen schnell und richtungsbezogen das hohe Fahrgastaufkommen zu bewältigen.

3. Trasse Domplatz - Benaryplatz

Planfeststellungsabschluss

15.09.1999

Inbetriebnahme

24.11.2001

Bauzeit

03/2000 - 11/2001

Streckenlänge

2.200 m Einfachgleis

Haltestellen

Domplatz - Theater - Sparkassenfinanzzentrum

Lichtsignalanlagen (LSA)

2 (alle mit ÖPNV- Beeinflussung)

Fahrleitung

nachgespannte Einfachfahrleitung

Bahnstromunterwerke

FUW 3 Stunzengasse (nachgerüstet) FUW 16 Gothaer Platz (nachgerüstet)

Entwurfsgeschwindigkeit

= 40 km/h

größte Längsneigung

S = 34

kleinster Radius

Rmin = 35 m

Besonderheiten

Mit dem Stadtbahnbau erfolgte städtebauliche Neugestaltung der Verkehrsanlagen am Mainzerhofplatz, Brühler Str., Mainzerhofstraße und Benaryplatz. Wiederaufnahme des Streckenbetriebes auf einer 1978 stillgelegten Straßenbahntrasse.

4. Trasse Hauptfriedhof - Bindersleben

Planfeststellungsabschluss

02.08.2002

Inbetriebnahme

20.06.2005

Bauzeit

10/2002 - 06/2005

Streckenlänge

7.664 m Einfachgleis

Haltestellen

Berufsschule (Umbau) - Hauptfriedhof - Am Kreuzchen - Volkenroder Weg - Orionstr. - Flughafen/Airport - Büropark/AIRFURT - Bindersleben

Lichtsignalanlagen (LSA)

9 (alle mit ÖPNV- Beeinflussung)

Fahrleitung

Kettenwerksfahrleitung und Einfachfahrleitung

Bahnstromunterwerke

FUW 19 Am Kreuzchen FUW 20 Volkenroder Weg FUW 21 Gleisschleife Kirschweg)

Entwurfsgeschwindigkeit

= 70 km/h

größte Längsneigung

S = 41

kleinster Radius
Rmin = 30 m

Besonderheiten

Eine Verlängerung nach Bindersleben/West ist optional vorgesehen. Die Busverknüpfung mit Buslinien nach Nottleben und Bienstädt findet in der Haltestelle Büropark AIRFURT statt. Der Flughafen wird durch die Stadtbahn direkt mit dem Hauptbahnhof verbunden, Fahrzeit ca. 20 Minuten.

5. Trasse Rieth - Salinenstraße / Ilversgehofener Platz

Planfeststellungsabschluss

15.12.2004

Inbetriebnahme

05.10.2007

Bauzeit

05/2005 - 10/2007

Streckenlänge

5.411 m Einfachgleis

Haltestellen

Vilniuser Str. (Umbau) - Rieth (Verknüpfungspunkt Stadtbahn, Bus) - Mainzer Str. - Mittelhäuser Str. - Salinenstr. - Ilversgehofener Platz (Umbau)

Lichtsignalanlagen (LSA)

9 (alle mit ÖPNV- Beeinflussung)

Fahrleitung

Kettenwerksfahrleitung und Einfachfahrleitung

Bahnstromunterwerke

FUW 22 Vollbrachtstr. FUW 23 Warschauer Str.

Entwurfsgeschwindigkeit

= 70 km/h

größte Längsneigung

S = 12,759

kleinster Radius

Rmin = 30 m

Besonderheiten

Die Haltestelle im Rieth wird zum Verknüpfungspunkt zwischen:

Stadtbahn: Linie 1: Europaplatz - Thüringenhalle Linie 6: Rieth - Steigerstraße

Stadtbus: Linie 20: Rieth - Mittelhausen Linie 26: Rieth - Zoopark

Regionalbus: Linie 220 nach Sömmerda ausgebaut

Den Flyer zum Thema 125 Jahre Moblität in Erfurt finden Sie hier (Pdf, 1,1 MB).

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