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Fit im Verkehr im Alter

Ein sicherer Umgang mit Bus und Bahn garantiert in der Regel eine entspannte Fahrt. Hier ein paar Tipps, damit Sie gut am Ziel ankommen.

Barrierefreie Überwege an Bahngleisen

Die Überwege an den Bahngleisen sind barrierefrei ausgebaut, da diese sowohl für Sehbehinderte als auch für mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar sein müssen. Deshalb werden an Übergänge besondere Anforderungen gestellt. 

Für mobilitätseingeschränkte Menschen ist der Bord abgesenkt, so dass der Überweg bequem mit Rollator, Rollstuhl oder auch Kinderwagen zu erreichen ist. 

Für sehbehinderte Menschen wurden sogenannte Bodenindikatoren verbaut: besonders geformte und optisch abgesetzte Borde. Der starke Kontrast in Kombination mit den Rillen und Noppen erlaubt es ihnen, den Fußgängerüberweg zu erkennen. Dennoch kann die unterschiedliche Bordhöhe zu einer Stolperfalle werden. Bitte achten Sie hier besonders darauf.

Mehr Sicherheit im Fahrzeug

Bitte sichern Sie während der Fahrt immer Ihren Rollstuhl. Stellen Sie dazu den Rollstuhl entgegen der Fahrtrichtung und ziehen Sie die Feststellbremse an. 

Wenn Sie einen Rollator nutzen, empfehlen wir Ihnen, sich immer einen Sitzplatz im Mehrzweckbereich zu suchen. Setzen Sie sich nicht auf den Rollator. Im Falle einer Gefahrenbremsung kann der Rollator kippen. 

Um das Ein- und Aussteigen in den Stadtbahnen zu vereinfachen, sollten Fahrgäste mit Rollator oder Rollstuhl die Rollstuhl- bzw. Kinderwagentaste drücken. Die Türen bleiben dann länger geöffnet.

Haltestellenwunsch-Taster drücken

Wird in den Niederflur-Stadtbahnen und Bussen der Haltestellenwunsch-Taster nicht betätigt, so kann der Fahrer durchfahren, wenn an den Haltestellen niemand zusteigen möchte.

Generell gilt: Festhalten!

Während der Fahrt immer auf einen sicheren Stand achten. Wer bei einer Gefahrenbremsung auf dem falschen Fuß erwischt wird, riskiert einen Sturz.
Deshalb: Bitte während der Fahrt immer festhalten!

Niederflurgerechte Haltestellen

Für das Absenken und Anheben eines Niederflurbusses benötigt man pro Halt ca. 12 – 14 Sekunden. Das Fahrpersonal senkt aus diesen Gründen den Bus nur bei Bedarf ab. Bitte geben Sie daher den Fahrerinnen und Fahrern immer zu erkennen, dass der Bus für Sie abgesenkt werden soll.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Für Rollstuhlfahrer ist wichtig, immer in den ersten Wagen an der ersten Doppeltür einzusteigen. Nicht jede Haltestelle verfügt über einen ausreichend langen Hochbord, so dass nicht immer über die gesamte Wagenlänge ein niederflurgerechter Ein- und Ausstieg möglich ist. In den Stadtbahnen ist der vordere Bereich den Rollstuhlfahrern vorbehalten und der hintere Bereich für Kinderwagen vorgesehen. Bitte benutzen Sie in Bussen die zweite Tür und achten Sie darauf, dass die Klapprampe immer frei gehalten werden muss!

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