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Mitnahme von E-Scootern

Ab sofort werden E-Scooter mit entsprechender Kennzeichnung in allen Linienbussen der EVAG auf den für Rollstühle gekennzeichneten Plätzen befördert. Ab 01.10.2018 ist auch die Beförderung in den meisten Stadtbahnen der EVAG möglich. Aus technischen Gründen konnten noch nicht alle Stadtbahnen für den Transport von E-Scootern angepasst werden. Eine Mitnahme in diesen 7 Wagen kann hier weiterhin nicht erfolgen. Diese Stadtbahnen werden entsprechend von außen sichtbar gekennzeichnet.

Die Kennzeichnung der zur Beförderung in Linienbussen und Straßenbahnen geeigneten E-Scooter erfolgt durch den Hersteller oder den Inverkehrbringer durch ein bundeseinheitliches Siegel. Dieses Siegel bestätigt die Mitnahmetauglichkeit des E-Scooters.

Nicht geprüfte und entsprechend ausgewiesene E-Scooter dürfen auch weiterhin nicht in den Fahrzeugen der EVAG befördert werden.

Technische Voraussetzungen

E-Scooter werden in den Bussen ab sofort und den Straßenbahnen ab 01.10.2018 mitgenommen, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind und das Siegel erteilt wurde:

  • max. Gesamtlänge von 1200 mm
  • 4-rädriges Fahrzeug, Einsitzer
  • Grenzwert für die Gesamtmasse des E-Scooters (Leergewicht plus Körpergewicht der Nutzerin bzw. des Nutzers plus weitere Zuladung): 300 kg
  • Gewährleistung der Standsicherheit durch ein Bremssystem, welches immer auf beide Räder einer Achse zusammen wirkt und nicht durch ein Differenzial überbrückt werden kann (z. B. gesonderte Feststellbremse)
  • ausreichende Bodenfreiheit und Steigfähigkeit des E-Scooters, um über eine mit maximal 12 % geneigte Rampe in den Bus ein‐ und ausfahren zu können, ohne mit der Bodenplatte am Übergang von der Rampe ins Fahrzeug anzustoßen
  • Eignung für Rückwärtseinfahrt in die Straßenbahn bzw. den Linienbus
  • Eignung des E-Scooters für die Mitnahme in Fahrzeugen des ÖPNV muss vom Hersteller in der Bedienungsanleitung festgestellt werden

Beförderungsbedingungen

  • Die Mitnahmeverpflichtung gilt vorrangig für Nutzer von E-Scootern, die einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen "aG" oder „G“ haben.
  • Es werden nur E-Scooter mitgenommen, welche über das bundeseinheitliche Siegel verfügen. Es sind die für Rollstühle gekennzeichneten Plätze einzunehmen.
  • Fahrgäste mit Kleinkindern in Kinderwagen oder Personen in Rollstühlen haben Vorrang vor der Mitnahme von Personen mit E-Scootern. Im Einzelfall gilt die Entscheidung des Betriebspersonals.
  • Die Beförderungspflicht besteht nicht, wenn der Aufstellplatz für den E-Scooter bereits durch andere Fahrgäste (mit Rollstuhl, anderen E-Scootern, Kinderwagen oder allgemein durch ein voll besetztes Fahrzeug) belegt ist.
  • Der E-Scooter darf über keine zusätzlichen Anbauten verfügen, die die rückwärtige Aufstellung unmittelbar an der Anlehnfläche des Rollstuhlplatzes verhindern oder einschränken. Gleiches gilt für mitgeführte Sachen.
  • Der/Die E-Scooter-Nutzer/in muss selbstständig rückwärts in den Bus/Bahn einfahren, die ordnungsgemäße Aufstellung an der Anlehnfläche vornehmen und die Ausfahrt aus dem Fahrzeug bewerkstelligen können.
  • Der/Die E-Scooter-Nutzer/in muss sowohl die zum Nachweis der personenbezogenen Voraussetzungen als auch der Mitnahmetauglichkeit des E-Scooters erforderlichen Unterlagen zur Erteilung des Siegels vorlegen.

Schulungen

Wir empfehlen betroffenen Personen ein Mobilitätstraining. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an folgenden Kontakt:

Herr Jörg Mächler

0361 564-3920

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