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Barrierefreiheit

Wir möchten die Nutzung unserer Verkehrsmittel für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste so einfach wie möglich machen.

Das gilt für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Hör- und Sehgeschädigte, ältere Menschen und Personen mit Kinderwagen gleichermaßen.

Beförderung schwerbehinderter Menschen

Schwerbehinderte Fahrgäste, die im Besitz eines gültigen Schwerbehindertenausweises und dem dazugehörigen Beiblatt mit gültiger Wertmarke sind, fahren in allen Stadtbahnen und Bussen auf den EVAG-Linien sowie im gesamten VMT-Gebiet unentgeltlich.

Tarifbestimmungen

Die unentgeltliche Beförderung von schwerbehinderten Menschen richtet sich nach dem Sozialgesetzbuch IX in der jeweils gültigen Fassung. Die genehmigte Begleitperson - Kennzeichen B auf dem Ausweis - kann frei fahren, auch wenn der Schwerbehinderte selbst zahlen muss. Der Schwerbehindertenausweis mit Beiblatt und gültiger Wertmarke ist bei jeder Fahrt zum Nachweis der Anspruchsberechtigung mitzuführen. Blindenführhunde werden kostenlos befördert; das Gleiche gilt für einen Hund, den ein schwerbehinderter Mensch mitführt, in dessen Ausweis die Notwendigkeit einer ständigen Begleitung eingetragen ist.

Die gesamten Tarifbestimmungen finden Sie hier.

Wir helfen Ihnen!

Niederflur-Haltestellen

An mehr als 400 Haltestellen der Stadtbahnen und der Busse im EVAG-Netz ist in Kombination mit einem Niederflurfahrzeug ein barrierefreier Ein- und Ausstieg möglich. Im Rahmen von anfallenden Bauarbeiten bemüht sich die EVAG auch in Zukunft, die Haltestellen barrierefrei zu gestalten. Bitte beachten Sie aber, dass Straßenbahnen und Busse der EVAG im öffentlichen Verkehrsraum fahren und aus technischen Gründen Restspalten nicht auszuschließen sind. Spezielle Haltestellenpläne für Stadtbahnen (Pdf, 449 KB) und Busse (Pdf, 373 KB) geben die aktuellen Höhen der Bahnsteigkanten an, damit Sie sich auf die örtlichen Verhältnisse einstellen können.

Darüber hinaus finden Sie in den einzelnen Linienflyern für jede Linie im Streckenband die barrierefreien Haltestellen. Diese sind mit einem blauweißen Rollstuhlsymbol vermerkt.

Niederflur-Busse

90 Prozent der EVAG-Busse erlauben stufenloses Einsteigen. Diese sogenannten Niederflurbusse erkennen Sie am blauweißen Rollstuhlsymbol, das auf der linken Frontseite des Busses angebracht ist. Für Rollstuhlfahrer sind besonders die Niederflurbusse mit Absenkvorrichtung geeignet. Diese Technik erlaubt es, den Bus weiter abzusenken und so verringert sich die Einstiegshöhe. Absenkbare Niederflurbusse ermöglichen so an allen Haltestellen, die über ein 18-Zentimeter-Hochbord verfügen, einen nahezu niveaugleichen Ein- und Ausstieg – ganz ohne fremde Hilfe.

Niederflur-Stadtbahnen

Alle Stadtbahnen der EVAG sind bereits niederflurgerecht konstruiert.

Fahrgastinformation

Zahlreiche Haltestellen haben wir bereits mit einer optischen und akustischen Haltestellenanzeige ausgestattet. Damit können wir Sie jederzeit über den Linienverlauf informieren. Alle Stadtbahnen sowie Busse verfügen ebenfalls optische und akustische Fahrgastinformationsysteme. Zusätzlich wurden die Stadtbahnen mit einer akustischen Außeninformation versehen, so dass insbesondere Sehbehinderte hören können, welche Bahn gerade vorfährt.

Tipps für Ihre Fahrt mit Bus und Bahn

Rechtzeitig da sein!

Bitte seien Sie immer einige Minuten vor Abfahrt der Stadtbahn oder des Busses an der Haltestelle.

Richtig ein- und aussteigen!

Fahrgäste mit Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer sollten bei Stadtbahnen immer in den vordersten Wagen einsteigen; bei Bussen ist immer die zweite Tür zu nutzen. Um das Ein- und Aussteigen in den Stadtbahnen zu vereinfachen, sollten Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollstuhl die Rollstuhl- bzw. Kinderwagentaste drücken. Die Türen bleiben dann länger geöffnet. Bitte sichern Sie während der Fahrt immer Ihren Rollstuhl. Stellen Sie ihn entgegen der Fahrtrichtung und ziehen Sie die Feststellbremse. Kinderwagen ebenso mit der Bremse sichern. Bleiben Sie bitte zusätzlich an Ihrem Kinderwagen stehen und halten Sie ihn fest.

Zeichen geben zum Absenken!

Für das Absenken und Anheben eines Niederflurbusses benötigt man pro Halt ca. 12-14 Sekunden. Das Fahrpersonal senkt aus diesen Gründen den Bus nur bei Bedarf ab. Bitte geben Sie daher den Fahrerinnen und Fahrern immer zu erkennen, dass der Bus für Sie abgesenkt werden soll.

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