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2021 fährt die BUGA-Bahn

Wichtiger Baustein für das Verkehrskonzept steht
 
Der Aufsichtsrat der BUGA g GmbH tagte am 6. November 2017, wichtigste Botschaft: Zur Bundesgartenschau 2021 wird es eine durchgehende Straßenbahnlinie zwischen den drei BUGA-Flächen egapark, Petersberg und Nordpark geben. Die Stadtbahn und eine spezielle BUGA-Linie waren bereits ein wichtiger Punkt in der Machbarkeitsstudie, die zur Bewerbung der Landeshauptstadt erstellt wurde. Die Bahn schafft die räumliche Verbindung zwischen den drei BUGA-Ausstellungsflächen und verfügt über die erforderliche Leistungsfähigkeit, um die erwarteten 2 Mio. Besucher ohne lange Wartezeiten zu allen BUGA-Angeboten zu bringen. Eine BUGA-Bahn soll nun zwischen dem 23. April und dem 17. Oktober 2021 zusätzlich zu den bestehenden Linien in Erfurt als Sonderzug verkehren.
 
Die EVAG ist bedeutender Partner in diesem Vorhaben. EVAG-Vorstand Myriam Berg: „Wir wollen die BUGA-Bahn in unser bestehendes Angebot integrieren. Diese zusätzliche Linie für Gäste der Stadt soll mit möglichst wenigen Veränderungen für die Erfurter verbunden sein. Vom egapark über die Haltestelle Domplatz führt die Tour zum Nordpark. Wichtig für die BUGA-Besucher: Das BUGA-Ticket gilt gleichzeitig als Fahrschein für die Sonderlinie. Auf diese Punkte haben sich die BUGA GmbH und die EVAG geeinigt.“
 
Konzerngeschäftsführer Peter Zaiß: „Die Landeshauptstadt hat die Planung, Organisation und Durchführung der BUGA in unsere Hände gelegt. Wir schaffen durch enge Zusammenarbeit zweier Stadtwerkeunternehmen die Voraussetzung, dass die BUGA 2021 für die Besucher und die Erfurter ein besonderes Erlebnis wird.“
 
Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der BUGA Erfurt 2021 g GmbH erklärt zur BUGA-Linie: „Der Linienbetrieb wird in den 178 Tagen auf die Öffnungszeiten der Gartenschau abgestimmt. Für die BUGA-Besucher entfällt das Umsteigen am Domplatz zwischen den Haltestellen Nord und Süd. Zu Spitzenzeiten werden bei Bundesgartenschauen immerhin bis zu 40.000 Besucher an nur einem Wochenende erwartet! Damit wäre ein Verkehrschaos am Domplatz vorprogrammiert. Die auswärtigen Gäste beim Umsteigen zu informieren und zu leiten wäre außerdem ein immenser Aufwand. Zum Glück ist die BUGA-Bahn nun da. Diese Entscheidung war vor allem für die Erreichbarkeit der Ausstellungsfläche im Nordpark sehr wichtig.“
 
Zweiter Diskussionspunkt in der Gremiensitzung war die Seilbahn vom egapark zum Petersberg als wichtige Verbindung beider Ausstellungsflächen. Lange Zeit hatte die BUGA Erfurt 2021 gGmbH eine Seilbahn als Alternative geprüft, um mehrere tausend Besucher pro Stunde zwischen egapark und Petersberg befördern zu können. Der Aufsichtsrat beschloss, den Bau einer Seilbahn nicht weiter zu verfolgen. Neben vielen Vorteilen wie einer direkten Verbindung vom egapark zum Stadtzentrum waren bei der Prüfung auch kritische Punkte herausgearbeitet worden, Der Nordpark als dritte BUGA-Fläche wäre in diese Lösung nicht eingeschlossen gewesen, dies ist jedoch eine Voraussetzung für die Auswahl des Nordparkes als BUGA-Ausstellungsfläche.

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